13.01.2018

ÖDP: Jetzt müssen die Kommunen den Klimaschutz retten

Nachdem Energie- und Klimaschutzfragen bei den Sondierungsgesprächen in Berlin entgegen allen Wahlversprechungen im Papierkorb gelandet sind, muss die Lösung dieser lebenswichtigen Probleme von den Kommunen im lokalen Bereich geleistet werden, heißt es in einer Pressemitteilung anlässlich einer Vorstandssitzung der Lindauer Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).

Zwar seien in Lindau Bemühungen und gute Lösungsansätze erkennbar, so ÖDP-Pressesprecher Peter Borel, jedoch müssten die Anstrengungen angesichts der unverantwortlichen Verweigerungshaltung der künftigen Regierungsparteien erheblich verstärkt werden. Lindau müsse nach Meinung der ÖDP-Vorstandschaft in vielen Bereichen eine Vorbildrolle einnehmen, die den Bürger in seinem persönlichen Umfeld mitnehme zu einer Verhaltensänderung, die der Überhitzung unseres Planeten entgegenwirkt.


Die ÖDP sieht im Umstieg auf E-Autos, E-Roller und E-Bikes den entscheidenden Schritt in die richtige Richtung, natürlich verbunden mit dem Ausbau der Infrastruktur. Borel, selbst Besitzer eines E-Autos, ist überzeugt, dass die Stadt nach und nach in wenigen Jahren bei ihren Fahrzeugen diesen Umstieg schaffen kann und muss. Besonders dringend sei nach Meinung der ÖDP eine neue Stadtbusflotte mit einem klimafreundlichen Antrieb. Dabei dürfen auch die Boote auf unserem See nicht vergessen werden. „Das Klima wartet nicht, bis es der Letzte kapiert hat, wie dringend dieser Richtungswechsel ist“, so Borel. Von dem künftigen Oberbürgermeister wünschten sich die Ökologen energisches Handeln, das nichts auf die lange Bank schiebe.