Demnächst geplante Termine:

Auf ein persönliches Treffen mit Ihnen bei einem der kommenden Termine freue ich mich schon sehr!

Vortrag mit MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner zur Energiewende, Freitag, 08.09.2017, 19.30 Uhr, Hotel Gasthof Bayerischer Hof, Hauptstraße 82, 88161 Lindenberg

Hofbesuch von MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner bei Ökolandwirt Richard Haneberg, Hinterholz 1, 87437 Kempten, Samstag, 09.09.2017, 14:00 Uhr mit Pressetermin

Wahllos in die Zukunft starten? Politik 4.0 tickt anders!
Impulsreferat zur Bundestagswahl mit Lucia Fischer
Montag, 11.09.2017, 19.30 Uhr
Hotel-Landgasthof Köchlin
Kemptener Straße 41, 88131 Lindau (B)

Die ÖDP-Direktkandidatin Lucia Fischer aus Legau bei Memmingen stellt sich vor und spricht zum Thema "Mensch vor Profit - Anmerkungen zu Familienpolitik, Schule, Mindestlohn, Landwirtschaft, Waffenhandel, Korruption und mehr."

07.08.2017

Die Natur verliert, das Birkhuhn auch - Hauptsache der Umsatz steigt!

Das ideale Wetter am Donnerstag, 03.08.2017, nahm die ÖDP-Bundestagsdirektkandidatin des Wahlkreises 256 Oberallgäu, Lucia Fischer, zum Anlass um mit dem Kemptener Stadtrat Michael Hofer einen Einblick in die aktuelle Situation am Riedberger Horn zu gewinnen. Michael Finger, Kreisrat und Ortsgruppen-Vorsitzender des Bund Naturschutzes, ließ es sich nicht nehmen, die wichtigsten Fakten zum Stand der Planungen vor Ort persönlich zu erläutern.

Da sowohl Bürgerbefragung als auch Kabinettsbeschluss den rechtlichen Überprüfungen standhielten, ist mit einem baldigen Start des Projekts zu rechnen. Auf dem Weg zur Station Grasgehren konnte sich Lucia Fischer bereits ein Bild von den vorbereitenden Straßenbaumaßnahmen machen. Fazit dazu: Es reicht doch wohl schon aus, dass mit den bisher vorhandenen Skigebieten und Pistenverbunden eine Unzahl an Verkehrsaufkommen, Müllbelastung sowie Stress-Situationen für Flora und Fauna in unseren Gefilden erzeugt werden. Eine Steigerung bis ins Unendliche dient doch nur dazu, dass einige Hotelketten, Liftbetreiber und Sportausstatter eine "Null" mehr hinter ihre Gewinnzahlen schreiben können.

Kleines Bonmot am Rande: Auch der Obermaiselsteiner Bürgermeister Peter Stehle betreibt dort zusammen mit einem Partner die "Skischule Grasgehren". Die Möglichkeit, dass ein Birkhuhn an den stattfindenden Kursen teilnimmt, ist aufgrund dessen aufgehobener Refugien also durchaus gegeben.

31.07.2017

Besuch bei Biolandwirt Herbert Siegel in Missen

Welche ökologischen Vorzeigeprojekte bestehen innerhalb des Oberallgäus? Dieser Frage ging die ÖDP- Bundestagsdirektkandidatin im Wahlkreis 256 Oberallgäu und schwäbische Bezirksvorsitzende Lucia Fischer vor Ort nach. Ein unerlässliches Besuchsziel war dabei der Biohof von ÖDP-Mitglied Herbert Siegel in Missen-Wilhams.

23.07.2017

Freihandelsabkommen CETA, TTIP und TiSA – Mit uns nicht! - Volksentscheide als einzige Alternative zur Verhinderung von wirtschaftlicher Ungerechtigkeit

Das Aktionsbündnis "Stop TTIP Kempten-Oberallgäu", dem auch die KAB Kempten angehört, hatte die Bundestagswahl-Direktkandidaten zur Diskussion am 21.07.2017 in den Pfarrsaal St. Ulrich in Kempten eingeladen. Auch die Kandidatin der ÖDP und Bezirksvorsitzende der ÖDP Schwaben, Lucia Fischer, erhielt die Möglichkeit zum Thema "Freihandel gleich Fairhandel?" ihre Thesen zu vermitteln. Peter Ziegler, KAB-Diözesansekretär, leitete in kompetenter Weise die Veranstaltung, bei der sich außerdem die Kandidaten Xaver Merk (Die Linke), Katharina Schrader (SPD) und Stephan Thomae (FDP) den Fragen stellten.

Lucia Fischer bekräftigte zum wiederholten Male, dass für die ÖDP keine Handelsabkommen in den momentan bekannten Ausprägungen zur Debatte stehen. Die Verhandlungen dazu werden zu intransparent und geheim abgewickelt. Demokratisches Rechtsempfinden wird durch Vorherrschaft von wirtschaftlichem Lobbyismus ausgehebelt werden - Stichworte dazu: Regularische Kooperation und die Schaffung von privaten Schiedsgerichten, die dazu dienen, Staaten auf Schadensersatzleistungen durch evtl. erzielte Gewinneinbußen zu verklagen. Mehrere mittlerweile anhängige Verfahren zeigen die fatalen Folgen einer solchen Gerichtsbarkeit deutlich auf.

Die Versprechungen, die bzgl. TTIP und CETA die Bevölkerung beeinflussen sollten, wurden mittlerweile durch eine Großzahl von Gutachten widerlegt. Angepriesene neue Märkte für Landwirtschaft und Mittelstand werden sich nicht finden lassen. Eher im Umkehrschluss eine Steigerung von Importen mit gesundheits- und qualitätstechnisch unzulänglichen Standards zum Schleuderpreis. Die großen Gewinner werden Konzerne und Banken sein, die mit ihrer Finanzkraft gerechte Wirtschaftsverhältnisse zerstören. Das Freihandelsabkommen TiSA geht sogar noch einen Schritt weiter und legt die Verantwortung für staatliche Grundsatzversorgung wie Straßenbau, Haltung von sozialen Standards, Gesundheits- und Pflegeversorgung sowie andere Bereiche in private Hände. Ein harter Konkurrenzkampf der Marktteilnehmer wird sich hier zum klaren Nachteil der Menschheit und der Umwelt auswirken.

Der Bürger muss seinen Mitwirkungspflichten an der Politik durch Teilnahme an Volksentscheiden nachkommen können. Außerdem müssen Verbraucher über die Möglichkeit zur Marktbeeinflussung durch Kauf von fair gehandelten Produkten informiert werden. Unsere Wirtschaft muss unter dem Merksatz "Mensch vor Profit" auch für weitere Generationen noch eine erlebbare Zukunft bieten. Wir haben nur eine Erde, aktuell brauchen wir aber schon die Kapazitäten von 3 bis 4 Erden. Hier besteht erhöhtes Potenzial zum Nachdenken für eine Routenänderung in die notwendige Richtung!

20.07.2017

Barrierefreiheit an Allgäuer Bahnhöfen - nur Wunschtraum?

Durch einen Artikel vom 09.06.2017 in der Allgäuer Zeitung wurde die ÖDP-Direktkandidatin im Wahlkreis 256 Oberallgäu und schwäbische Bezirksvorsitzende Lucia Fischer aufgeschreckt. Wie kann es in  Zeiten der VDI-Agenda „Barrierefreie Lebensräume“ und der UN-Behindertenrechtskonvention sein, dass ein Rollstuhlfahrer zur Fahrt mit der Deutschen Bahn die einfachsten Hilfsangebote nicht in Anspruch nehmen kann?

Im Allgäu sind die wenigsten Bahnhöfe optimal für Rollstuhlfahrer ausgebaut. Beispiel dafür eine Wochenendreise von Oberstdorf nach Paris in den Pfingstferien. Rampen, Aufzüge und  mechanische Zusatzeinrichtungen, die hier genutzt werden können, sucht man vor Ort vergebens. Michael Finger aus Oberstdorf, der seit 20 Jahren im Rollstuhl sitzt, hatte bereits Wochen vorher den Bedarf an Hilfestellung bei der Deutschen Bahn angemeldet. Nicht nur, dass diese innerhalb eines Zeitraums von 09.00 bis 18.30 Uhr wegen mangelnder Personaldecke anzusetzen sind. Außerdem darf max. eine hilfsbedürftige Person zur gleichen Zeit Anspruch erheben. Mehreren Behinderten gleichzeitig zu helfen, ist aufgrund des fehlenden Personals und des Ankunft-/Abfahrts-Zeitfensters nicht möglich. Als einzige Lösung stehen in diesem Fall die Beförderung des betroffenen Fahrgasts mit dem Gepäckförderband nach oben oder unten und das separate Tragen des Rollstuhls über die Treppen zur Debatte.

Am Bahnhof in Immenstadt ließ sich Lucia Fischer von Michael Finger diese entwürdigende Prozedur demonstrieren. Fazit dazu: „Das ist eine Unverschämtheit der Deutschen Bahn! Ein Mensch ist doch kein Gepäckstück! Es wird gefordert, hier eine rasche Umsetzung des barrierefreien Zugangs zu Gleisen und Zügen durchzuführen!“.

Der Vortrag zu diesem Thema im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Kreisverband Lindau wurde höchst positiv aufgenommen! Hier die Printversion zum Downloaden und Nachlesen!