ÖDP: Stadt soll privates Silvesterfeuerwerk verbieten

Alljährlich werden in allen Stadtteilen zur Begrüßung des neuen Jahres Feuerwerksraketen sinn- und nutzlos gezündet. Nicht nur, dass hierbei viel Geld für ein kurzes Spektakel verpulvert wird, sei bedenkenswert, sondern auch dass neben Lärm und klimarelevanten Emissionen besonders den Tieren viel Leid zugemutet wird.

Deshalb schlägt die Lindauer ÖDP in einer Pressemitteilung vor, auf die private Knallerei generell zu verzichten. Stattdessen solle die Stadt in der Neujahrsnacht an zentraler Stelle ein professionelles Feuerwerk veranstalten, das durch seine kunstvolle Gestaltung viel Freude, mehr Eindruck und weniger Verdruss hinterlasse als ein paar wenige Raketen in die nachbarlichen Gärten. Ein großartiges Himmelsspektakel, das ja Ausdruck der Freude sei und durchaus Sinn mache, werde von der Qualität, nicht von der Quantität bestimmt.

Da ein Appell auf einen freiwilligen Verzicht der Knallerei eher nicht befolgt werde, müsse die Stadt über ein regelrechtes Verbot nachdenken. Aus Gründen des Brandschutzes, der Sicherheit, des guten Schlafes älterer und jüngerer, aber auch kranker Menschen, aus Tierschutzgründen und nicht zuletzt aus Klimaschutzgründen, also zum Wohle aller, müsse, so Kreisvorsitzender Xaver Fichtl, die Stadt einschreiten und regulieren. Das eingesparte Geld könnten die Bürger für ein zentrales Großfeuerwerk der Stadt oder auch für karitative Zwecke spenden. Und die Stadt könne mit einer weiteren sehenswerten Attraktion die Menschen  anziehen, so Fichtl

Foto: Geolino

Die ÖDP Lindau verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen