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Direktkandidat für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis 256 Oberallgäu nominiert: Franz Josef Natterer-Babych

Unter Einhaltung sämtlicher Hygienebedingungen nominierten die Mitglieder der ÖDP Kreisverbände Oberallgäu und Lindau den Kemptener Stadtrat Franz Josef Natterer-Babych als Direktkandidat für den 20sten Bundestag im Wahlkreis 256 Oberallgäu.

Der 45-jährige Franz Josef Natterer-Babych, der ursprünglich aus der Landwirtschaft stammt, ist verheiratet, Vater einer Tochter. Er studierte an der TU München Maschinenbau. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt übernahm er die Lehrtätigkeit an der Fachschule für Technik an der Technikerschule Allgäu mit den Schwerpunkten Automatisierungstechnik und Steuerungstechnik. Neben dem politischen Ehrenamt ist er seit Jahren im Kulturbereich aktiv, wozu neben der Blasmusik das kirchliche Engagement zählt.

Bei der Vorstellung ging Natterer-Babych auf mehrere Schwerpunkte seiner Kandidatur ein. Hierzu zählt ein moderner und naturverträglicher Ausbau der B12 Richtung München, mit dem Ziel den Flächenverbrauch gering zu halten und zugleich die schönste Panoramastrecke des Allgäus zu erhalten. Die Modernisierung eines benutzerfreundlichen öffentlichen Personennahverkehrs und der Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau, Immenstadt, der Alpenmetropole Kempten nach München. Ausbau der sinnvollen ökologischen Nutzung der regenerativen Energiequellen durch Neuanlagen und der Einbindung der Altanlagen zusammen mit effizienten ökologischen Speichertechniken. Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit leiten seine Vorstellungen einer enkeltauglichen Politik.

Sehr am Herzen liegt Natterer-Babych die familiengeführte bäuerliche Landwirtschaft, denn die Allgäuer Landwirte haben sich mit Leib und Seele der ökologischen Landwirtschaft verschrieben, was an der überdurchschnittlich hohen Zahl an Bio-Betrieben ersichtlich ist.

Gabriela Schimmer-Göresz, ehemalige Bundesvorsitzende der ÖDP, leitete die Versammlung und erinnerte an die Präambel der am 8.5.2001 ins Deutsche übersetzten Erdcharta: „Wir stehen an einem kritischen Punkt der Erdgeschichte, an dem die Menschheit den Weg in ihre Zukunft wählen muss. Die Lebensfähigkeit, Vielfalt und Schönheit der Erde zu schützen, ist eine heilige Pflicht.“ Die ÖDP stellt sich dieser Pflicht und will alles unternehmen, um irreversible Kipppunkte zu verhindern. Gerade die Corona-Pandemie zeigt uns, dass die Menschheit sich nicht auf einen Planeten B retten kann. Gleiches gilt auch für den Klimawandel der uns alles Erdenkliche abverlangt, um die Wende im Verbrauch der fossilen Brennstoffe zu schaffen.“

Weiter betonte Schimmer-Göresz, dass die ÖDP die einzige Partei sei, die sich dem Lobbyismus dadurch entzieht, dass satzungsgemäß und aus Überzeugung keine Unternehmensspenden angenommen werden. Jegliches Engagement und auch die finanziellen Ressourcen kommen von privaten Spenden. So könne die ÖDP glaubwürdig, transparent und unabhängig für eine ökologische und soziale Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur, die sich am Gemeinwohl orientiert, eintreten.