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Pfandgeschirr statt Müll

Seit einigen Monaten stapeln sich in und neben den öffentlichen Mülleimern im Stadtgebiet vor allem Speiseverpackungen, Pizzakartons oder Kaffebecher to go. Das passt nicht ins Stadtbild, verschmutzt den Uferbereich des Sees und schadet allgemein der Umwelt. Doch es geht auch anders.

 

Einige Gastwirt:innen füllen Speisen to go in mitgebrachte Behälter oder es werden zumindest kompostierbare Verpackungen verwendet. Für Heißgetränke gibt es ein Pfandbechersystem, das bereits von wenigen Cafès und Bäckereien angeboten wird. Säfte auf dem Wochenmarkt werden schon jetzt in Pfandgläsern verkauft. Aber auch Teller und Behälter können durch wiederverwendbare Produkte im Pfandsystem ersetzt werden. Diese Umstellung ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung und mit Kosten verbunden. Wir Konsument:innen können mit der gezielten Nachfrage nach diesen Produkten die Betriebe bei der Einführung eines solchen Systems unterstützen. Das nützt dem Stadtbild und der Umwelt

 

Christiane Norff, ÖDP-Beitrag in der Lindauer Bürgerzeitung